Tierkommunikation, Tierheilpraxis Schamanismus und Coaching

Jul- Wintersonnenwende und Rauhnächte

Ihr Lieben,die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange, jeder bereitet sich auf das Weihnachtsfest vor. Der Nebel, der uns nun einige Wochen lang begleitet hat, lichtet sich, die Nächte werden klarer, aber auch kühler. Es liegt etwas Geheimnisvolles in der Luft- Weihnachten steht kurz bevor.Noch vor Weihnachten, am 21.12., wird das Jahreskreisfest Jul, ein Sonnenfest, gefeiert. An Jul haben wir die längste Nacht, und den kürzesten Tag (Wintersonnenwende). Ab dem 22. 12. werden dann die Tage langsam, ganz langsam wieder länger. Daher sagt man auch, dass an Jul, in der Tiefe der Julnacht, das Licht wiedergeboren wird. Die Zeit um Jul und somit auch die Zeit um Weihnachten ist eine Zeit der Innenschau, der persönlichen Einkehr und der Stille (kaum zu glauben, wenn man die ganzen, teilweise stressigen Weihnachtsfeierlichkeiten betrachtet, nicht wahr?). In dieser Zeit sollten wir innehalten, das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns mental auf das neue Jahr vorbereiten. Was durften wir im vergangenen Jahr für Erfahrungen machen? Wofür sind wir besonders dankbar?

Die Nächte um das Julfest werden auch als „Mutternächte“bezeichnet, vor allem in der germanischen Mythologie. Diese Nächte bringen, wie Mütter ihre Kinder, das Licht wieder zur Welt. Was bei uns meist nur zur Sommersonnwende ritualisiert wird, findet woanders immer noch Platz: Wintersonnwendfeuer. Sie werden in der Julnacht entzündet, um die Geburt des Lichts, mitten in der dunkelsten Nacht des Jahres, zu symbolisieren. Bei den Druiden wurden diese Feuer „Alban Athuan“ (Licht Arthurs) genannt, sie wurden von den Druiden entzündet, um den Sieg des Lichts, des Lebens über die Dunkelheit, den Tod, zu symbolisieren.

Neben den Mutternächten spielen nun, in der Weihnachtszeit, die Rauhnächte eine große Rolle. (Für mich persönlich sind die Rauhnächte jedes Jahr ein wundervolles Ereignis!) Die 12 Rauhnächte stehen für die 12 Monate des kommenden Jahres, jede Rauhnacht also für einen Monat (Nacht vom 24.12. auf 25.12. für Januar, die zweite Rauhnacht für Februar etc.). Die erste Rauhnacht ist an Heilig Abend auf den ersten Weihnachtsfeiertag (es gibt allerdings auch Regionen, in welchen die Julnacht, also die Nacht von 21.12. auf den 22.12. als erste Rauhnacht angesehen wird). Ich liebe die Rauhnächte, ihre Visionen und die Träume in diesen Tagen. Es empfiehlt sich, eine Art „Tagebuch“ in dieser Zeit zu schreiben- wie fühle ich mich tagsüber, wie ist das Wetter? Die Stimmung? Was sagen mir meine Träume? All das kann als Orakel für das nächste Jahr, für den jeweiligen Monat, angesehen werden. In der Zeit der Rauhnächte werden Schicksalsweichen gestellt, denn das Jahr hat, wie wir wissen, 365 Tage. 12 Mondmonate umfassen 354 Tage. Das bedeutet, dass 12 Tage fehlen. Diese 12 Tage sind seit jeher die Rauhnächte, die uns nun bevorstehen, mit ihrer einzigartigen Magie und Energie, sie gelten als visionär und mystisch, die Gesetze der Natur sind in diesen Tagen (und Nächten) außer Kraft gesetzt, die Grenzen in die Anderswelt sind weit offen. Besonders die Naturgeister, Elfen, Gnome usw., sind zu dieser Zeit sehr aktiv, weswegen man gut daran tut, während der Rauhnächte Milch, Kekse, Nüsse etc. über Nacht hinaus zu stellen. Die Naturgeister machen sich auf, um die Schicksalsfäden für das neue Jahr zu weben, was wiederum für uns ein klares Indiz dafür ist, dass diese Zeit der Neuausrichtung hervorragend für Orakel und Zukunftsblicke geeignet ist.

Die Nacht von 28. auf den 29.12. sowie die Nacht von 5. auf 6.1. gilt je als ganz besondere Nacht, man sagt, in diesen beiden Nächten lassen sich Situationen, die im vergangenen Jahr nicht gut gelaufen sind und noch belasten, bereinigen.

Letztere Nacht wird auch „Perchtennacht“ bezeichnet, man sagt, die wilde Percht jagt in dieser Nacht über die Lande. Die Percht, Schutzgöttin der Frauen und auch als„Urhexe“ bekannt, straft jeden, der in dieser Zeit ihre Regeln missachtet. Denn grundsätzlich gilt (vor allem für die Frauen): in der Zeit der Rauhnächte wird nicht gearbeitet. Das bedeutet auch, keine Wäsche zu waschen, keinen Hausputz zu tätigen, keine Maniküre/ Pediküre etc. durchzuführen, da dies angeblich Unglück bringt. Früher hieß es:„alle Räder sollen stillstehen“- Räder der Kutschen, der Wagen, auch Spinnräder. Ich bin der Meinung, dass man, wenn es nicht anders geht, auch einmal die Waschmaschine anstellen kann oder mit dem Auto fahren, ohne dass sofort das Unglück hereinbricht. Der Grundgedanke hinter dem „Arbeitsverbot“ während der Rauhnächte ist nämlich der, sich Zeit für sich zu nehmen, Kraft zu sammeln für das kommende Jahr, die Tage bewusst zu verleben, Innenschau zu betreiben. Wie soll das möglich sein, wenn man den Kopf voller Dinge hat, die noch zu erledigen sind? Das „Arbeitsverbot“ ist also eine Hilfestellung für uns, um bei uns anzukommen, in uns zu horchen, mit der nötigen Ruhe und Erdung. Um diese ganz besonderen 12 Tage noch bewusster wahrnehmen zu können kann man auch einmal am Tag „Hier und Jetzt“ laut aussprechen, um bei sich anzukommen. Tiefes, bewusstes Ein- und Ausatmen hilft uns, uns zu zentrieren.

Ein wundervolles, einfach auszuführendes Orakel, das sich in der Zeit um das Jahresende sehr gut eignet, ist das Nussorakel: nehmt 12 (goldene) Nüsse (man kann aber auch ganz normale Nüsse verwenden), jede Nuss steht für einen Monat im neuen Jahr. Dann zieht für jeden der nächsten 12 Monate eine Nuss, knackt sie auf- gelingt das leicht? Schwer? Wie sieht die Nuss aus? Wie schmeckt sie? Welche Gefühle und Bilder kommen euch in den Sinn? Schreibt das für jede Nuss genau auf- es ist euer eigenes, individuelles Jahresorakel.

Den Blick in die Sterne sollte man zwischen dem 17. Und 26. Dezember auch wörtlich nehmen: in diesen Tagen erstrahlt Planet Jupiter am Nachthimmel- und es regnet Sternschnuppen (die Ursiden-Meteore). Gegen 21 Uhr erscheint Jupiter allabendlich am nördlichen Himmel (zu Silvester hin dann immer etwas früher), und auch Saturn begrüßt uns am morgendlichen Himmel im Südosten (kurz nach 5 Uhr morgens).

Und nun noch die aktuellen Termine:

14./ 15.03.2015: Tierkommunikations-Intensiv-Basiskurs in 82272 Moorenweis (Details unter www.lichtimpulse.eu)

***Bitte beachten: vom 19.12. bis 11.01. bin ich im Urlaub***

Neuerungen: Lange hat es gedauert, aber nun ist es so weit: ab Januar 2015 biete ich diverse „Webinare“ (Online-Kurse) an. Auch individuelle Kurse, je nach persönlichen Interessensgebieten, können zusammengestellt werden. Die Kurse findet man dann unter dem Menüpunkt „magische Kursräume“ auf meiner Homepage.

Noch ein persönliches Anliegen zum Schluß: unser Tierschutzverein www.euro-pas.de hat Partnerprogramme bei Zooplus und Amazon.

Gerade jetzt bestellen einige von Euch vielleicht das eine oder andere Geschenk im Internet.

Wenn ihr bei Amazon oder Zooplus einkauft, dann bitte denkt an uns, und helft- es ist absolut kein Aufwand! Es bedarf lediglich, dass ihr über diesen Link https://www.euro-pas.de/index.php/wie-kann-ich-helfen/helfen-ohne-aufwand auf „Amazon“ oder „Zooplus“ klickt, dann gelangt ihr zum jeweiligen Onlineshop. Das war schon alles- für Euch. Für uns bedeutet das jedoch, dass wir von der Einkaufssumme aller Dinge, die über den Link unserer Homepage in den beiden Shops gekauft wurden, eine Provision zwischen 3% und 5 % ausgezahlt bekommen- Geld, das zu 100% unseren bedürftigen Schützlingen zu gute kommt!

Herzlichen Dank im Voraus für Eure Unterstützung

Und nun wünsche ich euch ein wunderbares Julfest, gesegnete Weihnachten, mystische Rauhnächte und einen wundervollen Start ins neue Jahr!

Liebe Grüße!

Claudia

www.lichtimpulse.eu

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