Mabon: Äquinoktikum zur Engelszeit

 

Ihr Lieben,

das zweite Erntedankfest des Jahreskreises, Mabon, wartet darauf, am 23. September gefeiert zu werden. An Mabon ist der Tag genauso lang wie die Nacht, es ist also die Herbsttagseundnachtgleiche (Herbstäquinox). Ab jetzt werden die Tage spürbar kürzer, die Nächte länger, die dunkle Jahreszeit bricht an, und mit ihr die Zeit der Innenschau, die Zeit des Zurückziehens.

Haben wir zu Lammas noch primär der Kornernte gedankt, so widmen wir uns an Mabon in erster Linie auf die Ernte der Früchte, die wir als Wein, Marmelade und Trockenfrüchte für den bevorstehenden Winter einlagern. Wie bei jedem Erntedank-Fest sollte man sich auch an Mabon bewusst werden, wie gut es uns doch im Grunde geht, und wir sollten bewusst danken. Was haben wir in den vergangenen Monaten bekommen? Was haben wir erfahren dürfen? Versorgt zu sein ist nicht selbstverständlich, das sollte man sich immer wieder bewusst machen- und dankbar sein für das, was wir haben.

Am 29. September ist Michelitag, und am darauffolgenden Montag, in diesem Jahr gleich am 30.09., ist der sogenanne “blaue Montag”: früher gab der Meister den Handwerkern an diesem Montag meist frei, denn von nun an mussten die Arbeiten wieder bei Licht in der Stube verrichtet werden- bis zur Frühjahrsäquinox im März.

Die Zeit um Mabon ist auch eine Zeit der Engel- wir können sie nun sehr leicht kontaktieren, sie um Rat und Hilfe bitten. Der 2. Oktober ist nicht von ungefähr der Tag der Schutzengel. Die Schleier sind dünn, geht mit euren Helfern in Kontakt, formuliert eure Absicht. Denn die Energie folgt, wie wir wissen, der Aufmerksamkeit, und schafft neue Energie. Besonders kraftvoll, um mit unseren Engeln in Kontakt zu treten, ist auch die Zeit um den Septembervollmond am 25. September, denn dieser Vollmond verbindet uns mit seinem Licht und seiner Energie mit unserer geistigen Heimat und unserer Intuition. Der Oktobervollmond am 24. Oktober drängt uns dann wieder in die aktive Neuausrichtung. Vertrauen wir unserer inneren Führung!

Apropos Energie: auch in diesem Jahr haben es die Portaltage in sich gehabt. Es gibt laut dem Maya-Kalender 52 Tage im Jahr, die unter einer besonderen Sternenkonstellation stehen, und die dadurch besondere Energien besitzen. Diese Tage nennt man auch “Portaltage”, da der Schleier zu den Spirits, zur Quelle, an diesen Tagen sehr dünn ist (das kennen wir ja auch von z.B. Samhain). Ich selbst habe an einigen Portaltagen “aussortiert”, und dank der jeweiligen Tagesenergien fiehl das relativ leicht. Vielleicht habt ihr auch gespürt, dass in diesem Jahr ein ganz besonderer “Umbruch” begonnen hat? Auf die nächste, neue Zeit!

 

Info:

Vom 28.09. bis 10.10.2018 befinde ich mich im Urlaub!

Sämtliche Kurse für 2018 sind voll belegt- ich danke euch allen für euer Vertrauen und freue mich auf die Kurse in 2019, die ich ab Frühjahr 2019 bekanntgeben werde.

Eine bunte Herbstzeit wünsche ich euch allen!

Claudia

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