Wintersonnwende und Raunächte- eine magische Zeit

Ihr Lieben,

12 Tage stehen uns bevor, 12 Tage, die -für mich und für viele andere- eine ganz besondere Magie mit sich bringen: die Raunächte. Warum gerade 12? Ein Sonnen-Jahr hat 12 Monate, ein Mondzyklus 28 Tage. Nun gibt es Monate, die 31 Tage oder 30 Tage besitzen. Sie zusammen bilden 354 Tage im Sonnenjahr. Aber ein Jahr hat doch 365 bzw. 366 Tage? Genau, diese „fehlenden“ Tage sind die Raunächte, die wir ab dem Heiligen Abend (24.12.) bis zum 6.1. erleben dürfen. Diese Tage (und Nächte) haben eine ganz besondere Energie, denn jede Nacht (und jeder dazugehörige Tag) steht für einen der 12 Monate im kommenden Jahr. Es lohnt sich also, ein Raunachts-Tagebuch zu schreiben: täglich werden Träume aufnotiert, das Wetter, die Gemütslage….So bekommen wir ein ganz persönliches Orakel für unser kommendes Jahr. Ich kann euch sagen, macht mit! Es ist immer SEHR interessant und aufschlussreich! Die Naturgeister ziehen nun aus, um die Schicksalsfäden neu zu weben. Und wer kennt es nicht, das Märchen von Frau Holle? Das Märchen trägt das Relikt der altgermanischen Göttin Holla, die ihren Festtag am 21.12. feiert. Holla war einst die Große Göttin, die Regen und Schnee lenkte, und auch dafür sorgte, dass alle Neugeborenen gesund das Licht der Welt erblicken. Auch führte sie alle Verstorbenen sicher zum Totenreich. Wer zu Holla wollte, der musste den Weg über einen Brunnen gehen. Holla fegte -der Sage nach- in den Raunächten als „wilde Percht“ über die Lande und wachte darüber, dass während dieser Zeit innegehalten und den Ahninnen sowie der alten Überlieferungen gedacht wurde. Daher sollten in dieser Zeit alle Räder stillstehen, also sowohl das Mühlrad, als auch das Spinn- und Waschrad. Wer sich nicht daran hielt, zog den Zorn der wilden Percht auf sich- und das Risiko wollte man vermeiden.

Bevor jedoch wir jedoch in der Nacht vom 24. auf 25.12. die erste Raunacht erleben dürfen, sind wir alle eingeladen, am 21.12. die Wiedergeburt des Lichts mit dem Julfest zu feiern. Der 21.12. ist der kürzeste Tag im Jahr, mit der längsten Nacht- dann werden die Nächte wieder langsam kürzer, die Tage dafür länger. Wir feiern mit dem Julfest also die Wintersonnenwende, das Licht wird zu neuem Leben erwachen.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum gerade Hirsche und Rehe an Weihnachten so präsent sind? Das Reh trägt seit der Brunftzeit im August das befruchtete Ei in seiner Eileiter. Erst in der Zeit um Weihnachten jedoch beginnt sich das Ei zu entwickeln, ein neues Leben entsteht. Hirsche und Rehe stehen damit symbolisch für die (Wieder-) Geburt des Lebens in Form des Lichts und sind damit nicht zufällig die bevorzugten Zugtiere des Weihnachtsmannes.

Aktuelle Termine:

noch bis 24.12 öffnet sich jeden Tag ein Türchen des Lichtimpulse- Adventskalender auf meiner Homepage! Schöne, lustige, aber auch zum Teil nachdenklich machende Geschichten sowie das eine oder andere Gewinnspiel erwartet euch.

31.12.2018: um 21:30 wird wieder eine Meditation für alle Tiere stattfinden. Gerade in der Silvesternacht durchleben unsere Haus- und Wildtiere oft Angst und Panik durch die unzähligen Feuerwerke. Um 21.30 beginnen wir daher- jeder bei sich Zuhause- positive Energie und Liebe in Umlauf zu bringen, für etwa eine halbe Stunde. JEDER KANN MITMACHEN! Denn: je mehr Menschen mitmachen, desto mehr positive Energie kommt bei unseren Heim- und Wildtieren an und hilft ihnen.

Ab Frühjahr 2019 wird es wieder neue Kurse geben- kontaktiert mich gerne für Details!

Ich wünsche euch nun ein lichtvolles Julfest, besinnliche Weihnachten und magische Raunächte!

Eure Claudia

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